Daniel Bahr MdB - Bundesminister für Gesundheit

16. Mai 2013

Einweihung der neuen Rettungsstelle des Unfallkrankenhauses Berlin

Quelle: Unfallkrankenhaus Berlin
Quelle: Unfallkrankenhaus Berlin
Das Unfallkrankenhaus Berlin (UKB) feierte heute die Eröffnung seiner neuen Rettungsstelle. Aus diesem Anlass sprach Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr ein Grußwort, in dem er seine Anerkennung für die Investitionsentscheidung und den Um- und Ausbau bei laufendem Betrieb zum Ausdruck brachte. Damit habe das Unfallkrankenhaus Berlin eine Entscheidung zum Wohle der Patientinnen und Patienten getroffen, denn diese werden von der neuen zentralen Notaufnahme profitieren, so Bahr.

"Nie sind wir so auf fachlich kompetente und menschlich zugewandte Behandlung angewiesen wie in einem gesundheitlichen Notfall. Jeder, der dies schon mal erlebt hat, sei es als Angehöriger oder als Patient oder Patientin, kann das bestätigen." Sanitäter, Ärztinnen und Ärzte, das Pflegepersonal und die vielen anderen, die bei der Notfallversorgung beteiligt sind, leisteten dies mit Aufopferung, so der Minister. Er erinnerte an die Beiträge der Politik, so das Paket mit kurzfristigen Finanzhilfen zur Verbesserung der wirtschaftlichen Situation der Krankenhäuser sowie die Initiative zur Modernisierung der Ausbildung zum Notfallsanitäter. Im Anschluss besichtigte der Bundesgesundheitsminister die hochmodernen neuen Räumlichkeiten und ließ sich die Arbeitsabläufe und Möglichkeiten der neuen Rettungsstelle erklären.
08. Mai 2013

Gastvortrag an der Universität Gießen

Quelle: Justus-Liebig-Universität Gießen
Quelle: Justus-Liebig-Universität Gießen
Begleitet von seinem Parteikollegen, Bundestagsvizepräsident Dr. Hermann Otto Solms, hielt Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr einen Gastvortrag vor einem vollbesetzten Hörsaal von Studierenden der Justus-Liebig-Universität Gießen. Thema war eine Bilanz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes durch das AMNOG.

"Gut zwei Jahre nach Inkrafttreten des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes (AMNOG) ist das Verfahren zur Nutzenbewertung von Arzneimitteln mit neuen Wirkstoffen auf einem guten Weg. Mit der frühen Nutzenbewertung neuer Arzneien betreten wir Neuland. Jedes neue Arzneimittel muss belegen, dass es besser ist als bisherige, nur dann verdient es einen höheren Preis. Arzneimittelpreise werden nun verhandelt und nicht mehr einseitig festgelegt. Damit bringen wir die Interessen von Beitragszahlern und Patienten in Einklang. Wir haben den Weg frei gemacht für fairen Wettbewerb und eine stärkere Orientierung am Wohl der Patienten", so der Minister.
Das Gesetz sei mit ein Grund, dass wir keine Milliardendefizite mehr, sondern -überschüsse haben und ein guter Beitrag, um den Ausgleich zwischen den berechtigten Interessen der Patienten und der Beitragszahler zu schaffen, so Bahr weiter. Nach seinem Vortrag stellte sich der Minister den Fragen der Studierenden.

Weitere Informationen zum AMNOG finden Sie hier.

08. Mai 2013

Der Minister in der Teddybärensprechstunde

Quelle: BMG
Quelle: BMG
Unkonventioneller Krankenhausbesuch: Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr besuchte heute die Sprechstunde der Teddydocs an der Berliner Charité. Mit der Teddybärensprechstunde werden Kinder auf spielerische Weise an eine Krankenhausbehandlung und an medizinische Themen herangeführt. So können die Vorschulkinder bei ihrem Besuch im Teddybärkrankenhaus ihre Kuscheltiere von den Teddyärzten untersuchen und versorgen lassen. Der Minister hörte den Kindern bei der Beschreibung der Beschwerden zu, war dabei, als Diagnoseuntersuchungen mit den Kuscheltieren, z.B. Röntgenuntersuchungen, durchgeführt und die Leiden versorgt wurden. Die Kinder bekamen Hinweise zur Pflege ihrer kranken Kuscheltiere.

Ziel dieses Projektes, das eine ehrenamtliche Initiative von Medizinstudentinnen und -studenten der Charité ist, ist es, Vorschulkindern auf spielerische Weise die Angst vor Ärztinnen, Ärzten und Krankenhäusern zu nehmen. Zudem ermöglicht es den teilnehmenden Studentinnen und Studenten wertvolle Lerneffekte, z.B. im Umgang mit den Kindergartenkindern und im verständlichen Demonstrieren von Operationsmethoden. Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr ist seit 2011 Schirmherr der Teddysprechstunde.

Weitere Informationen finden Sie hier.

07. Mai 2013

Bahr: Gesundheitsbranche ist Zukunftsbranche


Daniel Bahr und Rüdiger Goll
Auf Einladung von Rüdiger Goll war Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr zu Gast im Wirtschaftsclub Düsseldorf. In Seiner Rede machte Bahr deutlich, dass durch den medizinisch-technischen Fortschritt und der demographischen Entwicklung Herausforderungen auf das Gesundheitswesen zu kommen. "Unser Gesundheitssystem ist aber eines der leistungsstärksten Weltweit. Bereits heute sind in der Gesundheitsbranche mit knapp vier Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer  die meisten Arbeitsplätze," so Bahr. Über Jahre hinwegen könne man davon ausgehen, dass die Anzahl der Arbeitsplätze stetig steige und dass diese krisenfest seien.

"Das Gesundheitswesen ist also auch ein wirtschaftlicher Faktor und neben den Risiken liegen hier auch viele Chance für junge Menschen, die sich einen Job wünschen, in dem Sie anderen Menschen helfen können und den Patientenkontakt suchen wollen," so der Minister abschließend.

06. Mai 2013

Daniel Bahr im Gespräch mit ''Stadtgeflüster Münster''

Im Gespräch mit Redakteur Thorsten Kambach vom Magazin "Stadtgeflüster Münster" sprach Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr über seine Heimatstadt Münster und seine erste Zeit als Minister. "An die Zeit vor zwei Jahren kann ich mich noch gut erinnern: Ich bekam die Ernennungsurkunde als Minister vom Bundespräsidenten, die FDP war gerade im Umbruch und in Hamburg wurden die ersten EHEC-Fälle bekannt, so dass ich gleich die ersten zwei, drei Wochen unter Volldampf stand," erinnerte sich Bahr.

Das vollständige Gespräch erscheint in der Juni-Ausgabe des Stadtgeflüsters

06. Mai 2013

Europatag: Minister Bahr diskutiert am Berufskolleg Borken

Wie stehen Sie zur Tabakrichtlinie der EU? Warum werden die Kosten im europäischen Ausland übernommen, wenn ich ärztlich behandelt werden muss? Wie arbeitet Europa zusammen, wenn Infektionen (sogenannte Pandemien) ausbrechen? Diese und viele andere Fragen beantwortete Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr den Schülerinnen und Schülern des Berufskollegs Borken.

Anlässlich des Europatages am 5. Mai gehen die Minister der Bundesregierung traditionell in Schulen und diskutieren über Europa. "Mir machen solche Diskussionen immer viel Spaß, weil ich glaube, dass man vor allem im direkten Gespräch junge Menschen für Politik begeistern kann. Über die Idee Europas zu diskutieren ist dabei sehr wichtig, weil die Jugend von heute gar nicht mehr wissen kann, wie es ist auf einem Kontinent zu leben, auf dem kein Frieden herrscht und wo im eigenen Land eine Mauer den Westen vom Osten trennt," sagte Bahr. 

02. Mai 2013

Ausbau der Kooperation mit Indien

Vom 27. bis 30. April reiste Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr nach Indien. Bei dem knapp 4-tägigen Besuch standen u.a. Gespräche mit dem indischen Gesundheitsminister, dem Handelsminister sowie dem Staatsminister für Arbeit auf dem Programm. Ziel der Treffen war der vertiefende Austausch und die verstärkte Kooperation zu wichtigen Fachthemen.

In Ahmedabad (Bundesstaat Gujarat) informierte sich der Minister über das von Deutschland unterstützte Projekt "RSBY", ein Programm, das den Zugang zur Gesundheitsversorgung für die arme Bevölkerung verbessern soll und bereits ca. 120 Millionen Menschen erfasst hat. Er sprach vor Ort mit Versicherten, Krankenhausmitarbeitern und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) über das Projekt und über Möglichkeiten des weiteren Ausbaus. Bahr: "Indien hat eine wachsende Wirtschaft, aber viele Menschen haben keinen Zugang zum Gesundheitswesen. Mir ist es als Gesundheitsminister wichtig, dass Menschen auch mit niedrigem Einkommen eine Versorgung bekommen. Das Projekt, das die deutsche Bundesregierung intensiv unterstützt, ist eine Smartcard, indem Menschen mit wenig Einkommen ein Budget auf einer Krankenversichertenkarte haben, mit dem sie Zugang haben in ein Krankenhaus, auch in ein privates Krankenhaus, was sie sich vorher nicht leisten konnten. Ich konnte mir vor Ort ein gutes Bild machen, dass es voran kommt. "