Meine Heimatstadt Münster ist eine der schönsten Städte Deutschlands. Im letzten Jahr wurde Münster zu der lebenswertesten Stadt der Welt gewählt. In ihr verbinden sich Tradition und Moderne. Zentraler Blickfang Münsters ist der Sankt-Paulus-Dom mit einem der am reichsten ausgestatteten Domschiffe Deutschlands. Der Prinzipalmarkt, mit seinen spitzen Giebelhäusern und Bogengängen besitzt einen der schönsten europäischen Innenstadtplätze.

Von links nach rechts: Günter van Aalst, Janosch Dahmen, Dr. Angelica Schwall-Düren, Daniel Bahr, Christoph Havestadt (TK) und Jens Spahn (Bildnachweis: Michael Dedeke)
Auf Einladung der Techniker Krankenkasse (TK) diskutierten am vergangenen Samstag prominente Politiker aus dem Münsterland über aktuelle gesundheitspolitische Themen. Daniel Bahr, Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit, und Jens Spahn (CDU), gesundheitspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, verteidigten die geplanten Änderungen beim neuen Zusatzbeitrag und zeigten sich zuversichtlich, dass die schwarz-gelbe Regierung eine unbürokratische Regelung für den Sozialausgleich schafft. Dabei müsse jedoch eine Lösung gefunden werden, die eine einseitige Belastung der Arbeitnehmer verhindert, forderten Dr. Angelica Schwall-Düren (SPD), Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen, und Janosch Dahmen, Mitglied des Landesvorstandes von Bündnis 90/ Die Grünen. Günter van Aalst, Chef der TK-Landesvertretung in Nordrhein-Westfalen, kritisierte die Festschreibung des Arbeitgeberbeitrags zur Krankenversicherung. Auch in Zukunft sollten sich die Arbeitgeber bei einer positiven Entwicklung der Wirtschaft an den steigenden Gesundheitskosten beteiligen, so van Aalst.

Marianne Birthler und Daniel Bahr
Auf Einladung von Daniel Bahr kam Marianne Birthler als Gast zum bereits siebten Mal stattfindenden Forum Liberal nach Münster.
Für die Zuhörer war es eine fesselnde und bewegende Geschichtsstunde, als Birthler über Ihre Arbeit und Ihre Erfahrungen als Bundesbeauftragte und Chefin der Behörde für die Unterlagen des Staatssicherdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU) berichtete.
Einen Hauch von Ahnung über die mitunter Sisyphus-Arbeit der Behörde vermittelten die Zahlen, die Frau Birthler nannte: 1,7 Millionen Anträge auf Akteneinsicht ("Anträge gegen das Schweigen"); jährlich 100.000 neue Anträge; 175 Kilometer Stasi Akten, würde man sie der Länge nach hintereinander aufreihen, "die weltweit größte Sammlung an Lebensläufen", so Marianne Birthler; 15.000 Säcke mit zerrissenen Akten von oftmals hoher Bedeutung, davon erst 400 Wiederhergestellte.


Daniel Bahr (am Steuer) mit seinen ''Kollegen'' der DRK-Rettungwache Lüdinghausen: (v. r.) Irina Bußmann, Sebastian Halfmann und Sandor Bloem
Bei einem Notfall muss es schnell gehen. Binnen acht Minuten soll ein Rettungswagen und wenn nötig auch ein Notarzt am Ort des geschehen sein. Praktische Einblicke in die Arbeit von Rettungskräften bekam der parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit, Daniel Bahr, jetzt bei einem Besuch einer Rettungswache.
"Ich habe Freunde, die als Notarzt oft im Einsatz sind und die spannende Dinge berichten. Wir können immer noch froh und stolz sein, dass in Deutschland bei einem Unfall die Rettungskette meist lückenlos binnen Minuten in Gang kommt," sagte Bahr bei dem Besuch. Über sieben Stunden machte er eine ganz normale Schicht auf der Wache des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im münsterländischen Lüdinghausen mit. In der freien Zeit zeigten ihm die Kollegen für einen Tag die Wache und erklärten Bahr die Abläufe und Gerätschaften in der Wache und auf den Wagen.

v. l.: Daniel Bahr, Peter Höing (DRK) und EinrichtungsleiterinCornelia Sonntag
v. l.: Michael Knuf, Claudia Bögel MdB, Henning Höne, Daniel Bahr, Michael Espenhahn (Geschäftsführung), Heinrich Böing
Bestnote für Daniel Bahr: Mit „sehr gut“ bewertet das unabhängige Portal „abgeordnetenwatch.de“ das Antwortverhalten des münsterschen FDP-Bundestagsabgeordneten. Mit 44 beantworteten Fragen und einer Antwortquote von 100 Prozent belegte Bahr damit sogar Platz fünf aller 622 bewerteten Bundestagsabgeordneten.
„Über diesen Erfolg freue ich mich sehr. Es zeigt, wie wichtig die Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern ist. Manchmal ist es nicht leicht auf alle Fragen eine Antwort zu finden, denn schließlich bekomme ich auch Fragen zu Themen gestellt, die mir zunächst fachfremd sind,“ sagt Daniel Bahr.