Daniel Bahr MdB - Bundesminister für Gesundheit

Über mich

Geboren wurde ich am 4. November 1976 in Lahnstein in Rheinland-Pfalz.

Nach meinem Abitur 1996 am Immanuel-Kant-Gymnasium in Münster entschloss ich mich zu einer Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Dresdner Bank AG (jetzt Commerzbank AG) in Schwerin und Hamburg. Diese beendete ich 1998 und arbeitete anschließend als Finanzberater der Dresdner Bank in Schwerin.

Ende 1998 begann ich mein Studium der Volkswirtschaftslehre an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, das ich mit einem Bachelor of Science in Economics abschloss. Während meines Studiums war ich im Bereich Unternehmenskundenberatung in Hamburg tätig. Seit 2003 bin ich aufgrund meines Bundestagsmandates bei der Dresdner Bank gehaltlos beurlaubt.

2008 beendete ich neben meiner politischen Arbeit das Studium Business Management, Schwerpunkt International Health Care and Hospital Management, mit dem Master of Business Administration.

Mein politisches Engagement begann schon zu Schulzeiten; Ich wurde mit 14 Mitglied der Jungen Liberalen (JuLis). Wieso damals ausgerechnet zu den JuLis? Für einen Bericht in unserer Schülerzeitung besuchte ich alle politischen Jugendorganisationen. Während meines Besuches bei den JuLis wurde über Bildungspolitik diskutiert und ich stellte fest, dass sie sich über dieselben Dinge in der Schulpolitik aufregten wie ich. Das war meine Motivation den JuLis beizutreten und sich für eine bessere Bildungspolitik einzusetzen. Ein Schlüsselerlebnis war sicherlich die Wiedervereinigungsphase, die mich sehr geprägt hat. Danach hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, einen faszinierenden Umbruch mitzuerleben und mitgestalten zu wollen. Mich hat damals das Gesellschaftsmodell der Liberalen mit ihren Werten von Freiheit und Toleranz begeistert und nicht mehr losgelassen. 1992 trat ich daher auch der FDP bei.

Meine mich antreibende liberale Motivation war und ist die Freiheit des Bürgers und dessen Bewahrung vor staatlicher Bevormundung. Von der Politik in einem freiheitlichen Rechtsstaat erwarte ich, dass sie den Bürger nicht (mehr als nötig) in seinen Freiheitsrechten einschränkt und ihm seine Freiheitsrechte garantiert.

Der ehrenamtliche Bundesvorsitz der JuLis von 1999 bis 2004 hat mich zum ersten Mal Bundespolitik mitgestalten lassen. Seit 2001 gehöre ich außerdem dem Bundesvorstand der FDP an. Von Oktober 2003 bis März 2011 war ich Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes Münster. Von 2003 bis 2005 außerdem Vorsitzender des Liberalen Zukunftsforums. Im April 2006 wurde ich zum Vorsitzenden des FDP-Bezirksverbandes Münsterland gewählt und gab dieses Amt im April 2011wieder ab, weil ich zuvor im November 2010 zum neuen Landesvorsitzenden der FDP NRW gewählt wurde. Nach der überraschenden Neuwahl des Landtages in 2012 habe ich im Mai des selben Jahres den Landesvorsitz an den Spitzenkandidaten Christian Lindner abgegeben.

Mein Wahlkreis ist die Stadt Münster. Während meiner ersten Legislaturperiode (15. Wahlperiode) war ich Sprecher der FDP für demografische Entwicklung, Behindertenpolitik und Pflege und Mitglied im Ausschuss für Gesundheit und soziale Sicherung. Seit Beginn meiner zweiten Legislaturperiode (16. Wahlperiode) im September 2005 war ich Mitglied im Ausschuss für Gesundheit und  gesundheitspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion. Die Themen Gesundheit, demografische Entwicklung und Generationengerechtigkeit sind meine politischen Schwerpunkte und zugleich die wichtigsten Herausforderungen dieser Jahre. Von November 2009 bis Mai 2011 war  ich Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit. Am 12. Mai 2011 erhielt ich aus den Händenvon Bundespräsident Christian Wulff die Ernennungsurkunde zum Bundesminister für Gesundheit.

Ich möchte nicht nur von außen kritisieren, sondern zeigen, dass es auch besser gehen kann. Durch mein Bundestagsmandat habe ich die Möglichkeit, viele Themen aus junger Perspektive aufzugreifen. Daher steht der Einsatz für Überzeugungen und Ideale für mich an erster Stelle. Unabdingbar sind für mich allerdings gleichzeitig Toleranz gegenüber anderen Überzeugungen und die ständige Überprüfung der eigenen Meinung so wie der der Anderen.

Hier finden Sie meinen Lebenslauf in tabellarischer Form.