Gesundheitssystem wird transparenter, stabiler und sozialer
Am Anfang stand eine Regierungskommission, an der mehrere Bundesminister beteiligt waren, am Ende steht eine Gesundheitsreform. Die drei Parteivorsitzenden von CDU/CSU und FDP einigten sich heute gemeinsam mit Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler auf ein Konzept zur Weiterentwicklung der Finanzen im Gesundheitssystem. Das Defizit von rund 11 Mrd. Euro im Jahre 2011 kann damit ausgeglichen werden.
Hierfür werden alle Beteiligten am Gesundheitswesen gleichermaßen belastet. Etwa 3,5 Mrd. Euro erbringen die so genannten Leistungserbringer, also Ärzte, Heilpraktiker etc. Weitere 2 Mrd. kommen als Steuerzuschuss hinzu. Sowohl der Beitrag derArbeitnehmer als auch der Arbeitgeber werden erhöht, so dass sich ein Gesamtbeitrag in Höhe von 15,5% (14,6% paritätisch von beiden Seiten, 0,9% nur von den Arbeitnehmern) ergibt.
Für Versicherten ist für einen Sozialausgleich gesorgt. Eine sogenannte Überforderungsgrenze sorgt dafür, dass die Versicherten nicht mehr als 2% des Einkommens als Zusatzbeitrag monatliche zahlen müssen. Zusätzbeiträge oberhalb 2% werden über den Arbeitgebeitrag erstattet.
Um das Defizit von 11 Mrd. Euro zu kompensieren werden darüber hinaus alle beteiligt. Etwa 3,5 Mrd. Euro erbringen die so genannten Leistungserbringer, also Ärzte, Heilpraktiker etc. Weitere 2 Mrd. kommen als Steuerzuschuss hinzu. Sowohl der Beitrag der Arbeitnehmer als auch der Arbeitgeber werden erhöht, so dass sich ein Gesamtbeitrag in Höhe von 15,5% (14,6% paritätisch von beiden Seiten, 0,9% nur von den Arbeitnehmern) ergibt.

