Daniel Bahr MdB - Bundesminister für Gesundheit und Landesvorsitzender der FDP-NRW

Erkrankung der Lymphgefäße oft unerkannt

6. August 2010 - Münsterland-Tour

v. l.: Chefarzt Dr. Lulay, Geschäftsleitung Rita Tönjann, Oberarzt Dr. Hajooze und Daniel Bahr
v. l.: Chefarzt Dr. Lulay, Geschäftsleitung Rita Tönjann, Oberarzt Dr. Hajooze und Daniel Bahr
Erkrankungen des Lymphsystems mit Hilfe der standardisierten Diagnosschlüsseln zu beschreiben, sei aktuell nicht möglich, klagt der Chefarzt des Pius-Hospitals in Ochtrup, Dr. Lulay. Zu Gast war Daniel Bahr, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit. Im Rahmen seiner Münsterland-Tour besuchte der FDP-Politiker das Pius-Hospital in Ochtrup.

Daniel Bahr hört sich gerne die Sorgen und Nöte der Beteiligten an: "Deswegen mache ich ja diese Münsterland-Tour. Ich bin gespannt auf die Praxisberichte mit all ihren Problemen und vielleicht kann ich ja das Eine oder Andere mit nach Berlin nehmen und in meiner politischen Arbeit umsetzen."

Dr. Lulay und das Pius-Hospital sind spezialisiert auf die Behandlung von Lympherkrankungen. Damit gehört das Ochtruper Krankenhaus zu einem der wenigen Häuser in ganz Deutschland. Bei der Behandlung geht es vor allem darum die Schwellungen meist der Extrimitäten zu verkleinern, um so die Lebensqualität der Patienten zu verbessern. Allerdings werden im Team den Patienten beigebracht, was sie nach der stationären Behandlung tun können und müssen, damit sich ein dauerhafter Erfolg einstellt.

Zweites wichtiges Thema war die medizinische Versorgung in ländlichen Gebieten. Hier ist das Pius-Hospital als Teil des Mathias-Spital eingegliedert in eine Reihe von Krankenhäusern im nördlichen Münsterland. Durch moderne Technik wird beispielsweise die Möglichkeit geschaffen vor Ort ein CT zu machen, dass dann ein anderer Arzt in einem anderen Krankenhaus befundet. Dadurch kann in Ochtrup und Umgebung eine adäquarte Notfallmedizin garantiert werden.

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