Daniel Bahr MdB - Bundesminister für Gesundheit

Daniel Bahr als Ersthelfer

..10. August 2010 - Münsterland-Tour

Daniel Bahr (am Steuer) mit seinen ''Kollegen'' der DRK-Rettungwache Lüdinghausen: (v. r.) Irina Bußmann, Sebastian Halfmann und Sandor Bloem
Daniel Bahr (am Steuer) mit seinen ''Kollegen'' der DRK-Rettungwache Lüdinghausen: (v. r.) Irina Bußmann, Sebastian Halfmann und Sandor Bloem
Bei einem Notfall muss es schnell gehen. Binnen acht Minuten soll ein Rettungswagen und wenn nötig auch ein Notarzt am Ort des geschehen sein. Praktische Einblicke in die Arbeit von Rettungskräften bekam der parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit, Daniel Bahr, jetzt bei einem Besuch einer Rettungswache.

"Ich habe Freunde, die als Notarzt oft im Einsatz sind und die spannende Dinge berichten. Wir können immer noch froh und stolz sein, dass in Deutschland bei einem Unfall die Rettungskette meist lückenlos binnen Minuten in Gang kommt," sagte Bahr bei dem Besuch. Über sieben Stunden machte er eine ganz normale Schicht auf der Wache des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im münsterländischen Lüdinghausen mit. In der freien Zeit zeigten ihm die Kollegen für einen Tag die Wache und erklärten Bahr die Abläufe und Gerätschaften in der Wache und auf den Wagen.

Zu mehreren Notfalleinsätzen wurde die RTW-Besatzung in der Zeit des Besuches gerufen. Ein älterer Herr klagte in einen Altenheim über Atemnot, ein anderer stützte aus großer Höhe von einer Leiter und ein dritter verunglückte mit seinem Motarrad. Alles verlief weitaus weniger schlimm, als zunächst befürchtet. „In den ersten Sekunden auf dem Weg zum Rettungswagen ging mir natürlich durch den Kopf, ob es sich um einen Schwerverletzten oder schlimmer handelt“, so der FDP-Politiker. Wie bei den anderen Einsätzen an diesem Abend hatte er Aufgaben wie Verbände halten oder Angehörige beruhigen. „Als Politiker musste ich das Beruhigen natürlich nicht lernen“, meinte er augenzwinkernd.

Möglich gemacht hatte die Einsatzbegleitung Dr. Sascha Rolf Lüder, Landeskonventionsbeauftragter des DRK-Landesverband Westfalen-Lippe. Am Ende der Schicht dankte Daniel Bahr den Einsatzkräften: „Die Rettungsassistenten übernehmen eine große Verantwortung, da sie oft die ersten Helfer vor Ort sind“, lobte er. „Und man hat gemerkt, dass sie ihrer Arbeit mit einem großem Engagement nachgehen.“

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